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Erste Hilfe bei Hyperventilation

 

Mann sitzt und atmet in eine Tüte ein und aus

© LIGHTFIELD STUDIOS AdobeStock 334557457

 

Wenn eine Person hyperventiliert, bedeutet das, dass sie außergewöhnlich schnell und tief einatmet und dabei zu wenig ausatmet. Obwohl die Betroffenen besonders tief atmen, kann es gleichzeitig zu Atemnot kommen.


Folgen von Hyperventilieren


Auch ein Engegefühl in der Brust kann auftreten, weitere mögliche Begleiterscheinungen sind Reizhusten, Zittern, Sehstörungen, Schwindel oder auch Benommenheit. Darüber hinaus kann ein Kribbeln in den Fingerspitzen oder auch in den Füßen vorkommen. Auch Verkrampfungen sind möglich, diese betreffen in aller Regel die Hände oder die Lippen. Unter Umständen können Betroffene sogar ohnmächtig werden.

Beginnt jemand zu hyperventilieren, ist es wichtig, der betroffenen Person schnell zu helfen. Einerseits, um die Symptome zu lindern, aber auch, damit die Betroffenen nicht in eine regelrechte Angstspirale geraten. Oft ist Angst der Grund für das Hyperventilieren. Durch die Schwierigkeiten beim Atmen und andere Symptome wird diese noch weiter verstärkt, was die Situation verschlimmern kann.


Hyperventilation hat viele Auslöser


Auch wenn für Hyperventilation verschiedene Ursachen infrage kommen können, ist Angst bzw. große psychische Anspannung tatsächlich eine der häufigsten. Gerade bei Menschen, die unter Phobien leiden, ist es keine Seltenheit, dass eine Angstattacke mit Hyperventilation einhergeht. Auf der psychischen Ebene sind auch depressive Verstimmungen als Ursache möglich.

Es muss jedoch keine psychische Ursache dahinterstecken, wenn es zur Hyperventilation kommt. Es gibt auch eine Reihe möglicher körperlicher Ursachen, die nicht weniger ernst zu nehmen sind. Dazu gehören unter anderem Hirnhautentzündung oder Hirntumore, die in manchen Fällen zu Hyperventilation führen können, ebenso wie ein Schädel-Hirn-Trauma oder ein Schlaganfall.

Eine verstärkte Atmung kann auch eine Folge eines schwerwiegend gestörten Stoffwechsels sein, zum Beispiel durch extremen Durchfall oder eine Vergiftung. Dann liegt jedoch keine reine Hyperventilation vor.


Erste Hilfe für Betroffene


Das hastige und tiefe Atmen einer hyperventilierenden Person kann auch für die Umgebung besorgniserregend sein. Dennoch ist es vor allem sehr wichtig, Ruhe zu bewahren. Laute Stimmen und Hektik können die Problematik noch verschlimmern, weil sie den Betroffenen vermitteln, dass tatsächlich eine gefährliche Situation vorliegt. Am besten spricht man ruhig mit den Betroffenen und gibt ihnen möglichst wenige klare Informationen. Oft ist es hilfreich, die Personen in einen anderen, möglichst ruhigen Raum zu führen und ihnen einen Platz zum Sitzen oder auch zum Liegen anzubieten. Beruhigung ist mit das oberste Gebot bei Hyperventilation.

Im nächsten Schritt kann man darauf hinwirken, die Atmung wieder zu normalisieren und versuchen, den Betroffenen dazu zu bringen, länger auszuatmen. Hilfreich ist es dabei oft, wenn der Betroffene eine Hand auf den Bauch legt. Das kann dabei helfen, von der hektischen Atmung in den Brustkorb zur ruhigen Bauch- bzw. Zwerchfellatmung zurückzukehren. Beim Einatmen sollte die Hand nach oben geschoben werden, beim Ausatmen wieder absinken.

Ein weiteres Hilfsmittel ist eine Papiertüte. Das Atmen in die Tüte trägt dazu bei, dass sich die Atmung der betroffenen Person wieder beruhigt. Dazu lässt man denjenigen einige Atemzüge in die Tüte atmen, dann wieder ein paar Sekunden ohne Tüte.
Wenn sich die Atmung wieder normalisiert, bedeutet das in aller Regel auch, dass weitere Symptome, die durch das Hyperventilieren ausgelöst wurden, nachlassen.

Im Normalfall ist Hyperventilation kein Notfall. Anders verhält es sich, wenn sich die betroffene Person nicht beruhigen lässt und die Atemnot nicht schnell wieder verschwindet. Auch Panikattacken dauern in aller Regel höchstens eine halbe Stunde. Es sollte sich also vergleichsweise schnell eine Besserung abzeichnen.


Zukünftige Anfälle vorbeugen


Der Auslöser für das Hyperventilieren sollte in jedem Fall vom Arzt abgeklärt werden. Gerade wenn eine Angststörung zugrunde liegt, kann eine dauerhafte Behandlung über eine Verhaltenstherapie erfolgen. Grundsätzlich richtet sich die Behandlung von Hyperventilation nach der individuellen Ursache.

Personen, die im Zusammenhang mit einer Angststörung oder einer anderen psychologischen Ursache öfter mit dieser Problematik zu kämpfen haben, kennen häufig eigene Atemtechniken, um dem Hyperventilieren entgegenzuwirken oder die Atmung wieder zu normalisieren. Gerade, wenn man bei Freunden oder Bekannten vom Vorliegen einer Angststörung weiß, kann es im Ernstfall hilfreich sein, wenigstens ungefähr die Techniken zu kennen, die diese Person für gewöhnlich nutzt.

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