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Ist Chlor im Schwimmbad gesundheitsschädlich?

© yanlev AdobeStock 208775668
 

In Schwimmbädern befindet sich immer auch Chlor im Wasser. Dieses dient als Desinfektionsmittel, da es eine Vielzahl von Pilzen, Viren und Bakterien unschädlich macht. Ohne Chlor im Wasser könnten sich Krankheitserreger ungehindert vermehren und würden im feuchten und warmen Klima eines Schwimmbades nahezu ideale Bedingungen vorfinden. Das Wasser muss also in jedem Fall desinfiziert werden. Das wird in Deutschland auch vergleichsweise streng geregelt.

Die maximale Menge von Chlor im Wasser ist festgelegt, diese Konzentration muss im Tagesverlauf regelmäßig überprüft und angepasst werden. Dank der hohen Hygienestandards sollte das Baden weitestgehend unbedenklich sein. Es gibt jedoch inzwischen Daten, die darauf hindeuten, dass Nebenprodukte von Chlor gesundheitsschädlich oder sogar krebserregend sein können und die Atemwege reizen. Letzteres kann das Risiko für Allergien oder Asthma erhöhen. Zwischenzeitlich wurde deswegen sogar davon abgeraten, mit Kindern unter zwei Jahren überhaupt ins Hallenbad zu gehen, wenn im engeren Familienkreis Asthma oder Heuschnupfen vorhanden sind, damit nicht durch die Chlorverbindungen begünstigt wird, dass die Kleinen ebenfalls Allergien oder Asthma entwickeln. Wichtig ist es deswegen, das Bad zu verlassen, wenn Kinder Anzeichen gereizter Atemwege zeigen, wenn zum Beispiel der Hals kratzt oder die Kleinen husten müssen.

Obwohl die Luft im Schwimmbad die Atemwege reizen kann, wird Asthmatikern jedoch nicht grundsätzlich davon abgeraten, gelegentlich ins Schwimmbad zu gehen.

Vollständige Einigkeit im Bezug darauf, wie schädlich Chlor möglicherweise ist, herrscht bislang noch nicht. Unter Umständen ist es auch erst dann bedenklich, wenn man täglich mehrere Stunden im Schwimmbad verbringt.

Sicher scheinen dagegen andere Faktoren zu sein: Einmal ist eine ausreichende Belüftung ganz entscheidend dafür, wie ungesund ein Schwimmbadbesuch unter Umständen werden kann. Im Freibad ist dies weniger das Problem, in Hallenbändern ist ein regelmäßiger Luftaustausch aber umso wichtiger.

Dazu kommt, dass die Einhaltung der Vorgaben für die Chlor-Konzentration im Wasser und die ausreichende und regelmäßige Zufuhr von Frischwasser wesentlich für die Wasserqualität und die Auswirkungen auf die Gesundheit sind. Bei einem Schwimmbad, das sich hier an alle Regelungen hält, muss man sich deutlich weniger Sorgen machen. Man selbst kann wesentlich dazu beitragen, dass sich weniger Nebenprodukte des Chlors bilden. Entscheidend dafür ist nämlich die Menge von Harnstoff im Wasser. Dieser ist nicht nur in Urin enthalten, sondern wird auch über die Haut mit ins Schwimmbecken gebracht. Gründliches Abduschen vor dem Baden reduziert den Harnstoff im Wasser deswegen schon stark.

Bei einigen kleineren Beeinträchtigungen durch Chlor kann man vergleichsweise schnell Abhilfe schaffen. Vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, die in dieser Hinsicht etwas empfindlicher sind, können auf das Chlor im Schwimmbecken mit geröteten Augen reagieren. Nach dem Baden sollten diese Reizungen schnell wieder verschwinden. Um die Augen zu schützen, kann man jedoch auf eine Schwimmbrille zurückgreifen.

Chlor im Wasser trägt außerdem dazu bei, dass die Haut austrocknet. Auch hier kann man aber gegensteuern, indem man nach dem Baden duscht und vor allem bei Kindern darauf achtet, dass sie gründlich sauber werden.

Wie es sich mit der Wasserqualität in Schwimmbädern verhält, lässt sich prinzipiell an der Luft erkennen. Fällt der Geruch im Eingangsbereich bereits auf, kann man davon ausgehen, dass sich viele Nebenprodukte von Chlor und Harnstoff in der Luft befinden. Das Risiko, dass z.B. die Atemwege gereizt werden, ist damit höher.

Bei dem typischen Schwimmbadgeruch handelt es sich nämlich gar nicht um den Geruch nach reinem Chlor. So stark mit Wasser verdünnt, ist Chlor an sich geruchlos. Tatsächlich Riechen kann man dagegen eben die Nebenprodukte von Chlor und Harnstoff, die für die Gesundheit nicht positiv sind.

Statt ganz auf das Schwimmen zu verzichten, ist es also sinnvoll, sich ein Schwimmbad mit besonders guter Wasserqualität zu suchen, auch wenn in Deutschland grundsätzlich in keinem Schwimmbad ernste Bedenken herrschen müssen. Vor allem für Kinder ist es wichtig, überhaupt Schwimmen zu lernen. Die Zahl der Nichtschwimmer nimmt nämlich immer weiter zu und gar nicht schwimmen zu können, ist in jedem Fall ein Risiko.

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